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15.06.20 - Konzeption "Alter Bahnhof Kinding"

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„Das Tor zum Altmühltal“

Wie kann das historische Gebäude-Ensemble „alter Bahnhof Kinding“ und das dazu gehörende Grundstück sinnvoll genutzt werden?

Wie kann dieser Ort zu einem attraktiven Anziehungspunkt, als „Tor zum Altmühltal“ werden? Wie müsste ein wirtschaftlich tragfähiges Modell aussehen? Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, beauftragteder Markt Kinding ...

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Modell zur Konzeption "Alter Bahnhof Kinding" von Jensen Ingrisch Recke, München

08.07.19 - Regionalinitiative „Altmühltaler Weiderind“

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Ergebnisse der Potenzialstudie im Gebiet des Naturpark Altmühltal sind vielversprechend

Die im vergangenen Jahr beauftragte Potenzialermittlung zum Aufbau einer Regionalinitiative „Altmühltaler Weiderind“ ist abgeschlossen und kommt zu dem Ergebnis, dass in den Landkreisen des Naturpark Altmühltal eine ausreichende Anzahl von interessierten Landwirten und Handwerksmetzgereien für ein solches Vermarktungsprojekt vorhanden sind.

Dies stellte Projektleiter Dieter Popp (FUTOUR GmbH) den Vertretern der Landkreise Donau-Ries, Eichstätt, Kelheim, Neuburg-Schrobenhausen, Roth und Weißenburg-Gunzenhausen sowie Fachvertretern aus dem Naturschutz und der Leader-Förderung bei seiner Ergebnispräsentation vor. Das vorhandene Potenzial lässt sich sogar konkret in Zahlen ausdrücken: Für rund 2.000 Weidetiere stehen etwa 1.900 ha Weide- und etwa 1.800 ha Grundfutterflächen zur Verfügung, möglich wären Schlachtungen von bis zu 70 Weideochsen und 350 Weide-Färsen jährlich. Sollte die Regionalinitiative zur Umsetzung kommen, erwartet Popp sogar noch deutliche Zuwächse.

Doch das Projekt hat neben der Unterstützung von landwirtschaftlichen Betrieben und handwerklichen Verarbeitungsstätten in der Region vor allem auch einen naturschutzfachlichen Aspekt, wie der Vorsitzende des Naturpark Altmühltal e.V., der Eichstätter Landrat Anton Knapp, betont: „Mit diesem Projekt können wir nach dem Altmühltaler Lamm eine weitere Option eröffnen, um über eine nachhaltige Nutzung der Kulturlandschaft unsere naturschutzfachlichen Ziele zu erreichen. Während mit dem Altmühltaler Lamm seit über 20 Jahren eine Offenhaltung der landschaftlich attraktiven Wacholderheiden und Trockenrasen bereits erfolgreich betrieben wird, erwarten wir uns für die feuchten Tallagen und die angrenzenden Talhänge, die sich für eine Schafbeweidung nicht eignen, einen ähnlich positiven Effekt über die nachhaltige Rinderbeweidung.“ Es geht also bei diesem Beweidungsprojekt vorrangig um eine Maßnahme zur Gestaltung und Weiterentwicklung der Kulturlandschaft und damit um eine Kernkompetenz der Naturparke.

In einer jetzt anstehenden zweiten Projektphase, die ebenfalls als Kooperationsprojekt der Lokalen Aktionsgruppen im Gebiet des Naturpark Altmühltal über das EU-Programm LEADER zur Förderung eingereicht wird, sollen nun die weiteren Schritte hin zu einer Regionalmarke „Altmühltaler Weiderind“ erarbeitet werden. Hierzu zählen unter anderem die Festlegung von Produktions- und Verarbeitungsrichtlinien, die Einführung eines Kontrollsystems, die Erarbeitung einer funktionsfähigen Logistikkette, die Ausarbeitung eines Marken- und Lizenzsystems inklusive Vorbereitung entsprechender Vertragsvorlagen und die Klärung patentrechtlicher Grundlagen. Ein wichtiger Bestandteil dieser zweiten Projektphase wird auch die Klärung von tierwohlorientierten Schlachtmöglichkeiten sein. Auf dieses Thema soll nach dem Wunsch der in der ersten Phase eingebundenen Landwirte und Metzger ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Auch der Freistaat Bayern setzt sich aktuell mit besonderem Nachdruck für eine Einschränkung von Lebendtier-Transporten ein, die mit den Anforderungen an EU-Standards für das Tierwohl nicht vereinbar sind. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Schlachten im gewohnten Lebensumfeld der Tiere eine immer größere Bedeutung und vor allem eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz.

Nachdem sich die Vertreter der Landkreise im Naturpark Altmühltal einhellig für ein von Landwirten und Metzgern einvernehmlich getragenes Vermarktungs- und Vertriebssystem auf der Basis transparenter Qualitätskriterien ausgesprochen haben und von dessen Erfolg überzeugt sind, soll in den kommenden Wochen nun ein entsprechender Leader-Antrag vorbereitet werden.

Bildunterschrift:

vorne, v.l.: Landrat Peter v. d. Grün (Neuburg-Schrobenhausen), Landrat Anton Knapp (Eichstätt), Lena Deffner (LAG-Managerin Altmühl-Donau), Lena Oginski (LAG-Managerin Altmühl-Jura), Dieter Popp (FUTOUR GmbH), Agnes Stiglmaier (Leader-Koordinatorin vom AELF Ingolstadt)

hinten, v.l.: Christoph Würflein (Geschäftsführer Naturpark Altmühltal), Landrat Gerhard Wägemann (Weißenburg-Gunzenhausen), Klaus Amann (LAG-Manager Landkreis Kelheim), Landrat Martin Neumeyer (Kelheim), Roland Scholz (Untere Naturschutzbehörde Donau-Ries), Thomas Pichl (Wirtschaftsförderer Roth), Uwe Sachser (Untere Naturschutzbehörde Eichstätt)

Foto: Boretzki/Naturpark Altmühltal

11.04.19 - Klimaladen – Eine Ausstellung zum klimabewussten, nachhaltigen Konsum

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Bewilligungsbescheid überreicht

An dem Kooperationsprojekt sind die Landkreise Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt und die Stadt Ingolstadt ebenso beteiligt wie die Städte Ingolstadt, Neuburg und Schrobenhausen und die Regionalinitiativen Region 10 und Altmühl-Jura.

Vertreter der LAGs und Projektpartner trafen sich beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt zur offiziellen Bescheidübergabe: Thomas Schneider ...

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18.02.19 - Infoveranstaltung zu kommunalen innerörtlichen Blühflächen

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LEADER-Kooperationsprojekt in Planung

Bürgermeister, Bauhofmitarbeiter und Verwaltungspersonal – 50 Teilnehmer aus 25 Gemeinden kamen am 13. Februar 2019 im Dienstleistungszentrum des Landkreises Eichstätt in Lenting zusammen. Sie waren der Einladung des Naturpark Altmühltal gefolgt, um sich über das geplante LEADER-Kooperationsprojekt „Kommunale innerörtliche Blühflächen“ zu informieren.

Von Harburg bis Altmannstein, von Thalmässing bis Rennertshofen sollen künftig kommunale innerörtliche Grünflächen in artenreiche Blühflächen umgewandelt werden, um wertvolle ...

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Ansprechpartner

Altmühl-JuraAm Ludwigskanal 2
92339 Beilngries
Tel.: 08461/606355-0
Fax: 08461/606355-10
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