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Leader-Projekte 2014-2020

zeitlich geordnet nach Vorlage im Lenkungsausschuss:

1. Einrichtung Aufenthaltsräume Klostergasse 5 (Ferienbetreuung Dietfurt)

Projektträger: Stadt Dietfurt

Status: abgeschlossen

Gesamtkosten / Förderung: 89.298,66€ / 25.957,59€

Im Obergeschoss des historischen Gebäudes Klostergasse 5 im Ortszentrum von Dietfurt sind Aufenthaltsräume für verschiedene Nutzergruppen, vorwiegend für die Einrichtung einer ganztägigen Ferienbetreuung, ausgestattet worden. Das Gebäude wurde kernsaniert und im Mai 2016 eingeweiht. Im Erdgeschoss des Gebäudes ist die städtische Bücherei untergebracht.

Die Räumlichkeiten im Obergeschoss wurden mit notwendigen Utensilien ausgestattet werden, die für eine ganztägige Ferienbetreuung mit einer Kapazität von bis zu 15 Kindern notwendig sind: Tische, Stühle, Sitzecke, Couch; Kücheneinrichtung und -ausstattung; technische Ausstattung wie Smart-Board, Fernseher, Laptop, etc.). Die Räumlichkeiten stehen auch für andere Nutzergruppen zur Verfügung: als Kursraum der VHS, zur Nutzung von Vereinen für Vorträge und Kulturveranstaltungen, als Seminarraum der Stadt Dietfurt, für Filmvorführungen der städtischen Bücherei, für Veranstaltungen zur chinesischen Geschichte / Kultur (Zusammenarbeit der Stadt Dietfurt mit dem Konfuzius-Institut München).

 

2. Informations-Pavillon Naturpark Altmühltal im Dinosaurier Freiluftmuseum Denkendorf

Projektträger: Landkreis Eichstätt

Status: bewilligt / in Umsetzung

Gesamtkosten / Förderung: 427.813,97€ / 179.753,00€

Im Areal des Dinosaurier Freiluftmuseum Altmühltal in Denkendorf soll ein Pavillon zur allgemeinen Information über die Urlaubs- und Naherholungsregion Naturpark Altmühltal entstehen. Dieser ist in seiner Form einem Ammoniten nachempfunden und wird mit innovativer Präsentationstechnik ausgestattet. 

Das Dinosaurier Freiluftmuseum Altmühltal wird neben Besuchern aus der Region (Einheimische und Touristen, die bereits vor Ort sind) auch Besucher ansprechen, die bisher keinen Bezug zum Naturpark Altmühltal haben. Der Info-Pavillon soll daher auf die Urlaubs- und Naherholungsregion aufmerksam machen und die Besucher zu einem weiteren Aufenthalt in anderen Regionen des Naturpark Altmühltal animieren und so kaufkräftige Nachfrage in das ländlich strukturierte Gebiet lenken.

 

3. Biberspielplatz und Biberlehrpfad Töging

Projektträger: Stadt Dietfurt

Status: abgeschlossen

Gesamtkosten / Förderung: 79.968€ / 37.684,25€

Mit intensiver Beteiligung der Bevölkerung, der Töginger Vereine und einem eigenen „Biberteam“, das die Planungsphase und Umsetzungsphase begleitete, ist in Töging, einem Ortsteil der Stadt Dietfurt a.d.Altmühl, eine attraktive, einzigartige Freizeitanlage entstanden.

Mit der Verwendung von langlebigen Robinienhölzern für die Spielelemente und den interaktiven Informationstafeln wird dem Gedanken der Nachhaltigkeit besonders Rechnung getragen. Ein Kletterparcours Biber, eine Biberburg, eine Biber-Wippe u.a. setzen das Thema Biber für unterschiedliche Altersgruppen in Szene.

Der Standort des Spielplatzes ist eingebunden in eine größere Anlage mit Sportplatz, Vereinsheim und liegt zudem an einem überregionalen Radweg, dem Altmühltal-Radweg. Damit ist gewährleistet, dass er auch überregional Beachtung findet und das Thema Biber breiten Bevölkerungsschichten vermittelt werden kann. Das Projekt setzt das Thema Biber sowohl umweltpädagogisch als auch erlebnisorientiert und spielerisch um. Der Standort eignet sich für dieses Thema besonders, da er unweit des Flusslaufs der Altmühl liegt. Ein kleiner Seitengraben, der an dem Gelände des Spielplatzes vorbeifließt, bietet zusätzlich die Möglichkeit hier einen kleinen Wasserspielplatz zu integrieren. Entlang des Lehrpfades kann man aktive Biberspuren beobachten. Mit den interaktiven Infotafeln und den Erlebniselementen wie Fernrohr, Sonnenliege und Hängematte wird auch der Aspekt des Staunens und der Naturerlebens Rechnung getragen.

https://www.dietfurt.de/biberspielplatz/

 

4. Die Sipplquelle: Quellwasserschutz im Jurakarst – Phase 1

Projektträger: Zweckverband zur Wasserversorgung Jachenhausener Gruppe

Status: bewilligt / in Umsetzung

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Landkreis Kelheim (Federführung)

Gesamtkosten / Förderung: 119.952€ / 29.845,62€ (Anteil Altmühl-Jura)

Die Sipplquelle mit einer Schüttung von 40 – 120l/s war 1916 der Grund für die Gründung des Wasserzweckverbandes. Die Wasserqualität der bis 1954 genutzten Sipplquelle ist heute nur temporär (insbesondere nach Niederschlagsereignissen) und nicht ohne Aufbereitung (Ultrafiltrationsanlage) für die Trinkwassernutzung geeignet (Trübung, mikrobielle Belastung).

Das vorliegende Projekt ist als 2-phasiges Projekt angelegt. Nach der umfangreichen Projektentwicklung der Phase 1 (Dauer ca. 2 Jahre), soll in Phase 2 die Entwicklung von entsprechenden Umsetzungsmaßnahmen sowie eine darauf aufbauende Analyse der Wasserqualität erfolgen. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft der Flächenbewirtschafter zur Kooperation.

 

5. Qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Fünf-Flüsse Radweges

Projektträger: Landkreis Amberg-Sulzbach

Status: abgeschlossen

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach (Federführung), LAG Regina, LAG Regionalentwicklung Landkreis Regensburg, LAG Landkreis Kelheim, LAG Nürnberger Land, LAG Regionalentwicklung Landkreis Schwandorf, LAG ErLebenswelt Roth

Gesamtkosten / Förderung: 185.000€ / 3.163€ (Anteil Altmühl-Jura)

Der Fünf-Flüsse-Radweg mit einer Streckenlänge von rund 300 km aufgeteilt auf fünf Etappen ist seit Jahren überregional bekannt und gut frequentiert. Er wird organisatorisch vom Arbeitskreis Bayerischer Jura (Landkreise Regensburg, Amberg-Sulzbach, Neumarkt und Kelheim) und dem Landkreis Nürnberger Land betreut. Die Vernetzung mit dem Großraum Nürnberg und der UNESCO-Welterbestadt Regensburg wird dabei als Vorteil erachtet. Weiterhin durchquert er die kreisfreie Stadt Amberg sowie die Landkreise Schwandorf, Roth und Eichstätt.

In einem Kooperationsprojekt haben die beteiligten Partner den Radweg gemeinsam qualitativ weiterentwickelt. Das Projekt wurde von einem Projektmanager in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern koordiniert und umgesetzt. Dazu zählten u.a. die Neubeschilderung, diverse Werbe- und Marketingmaßnahmen, die thematische Inszenierung der Etappen, die Ausarbeitung von Tagestouren und Abkürzungen sowie eine Zielgruppenoffensive (E-Bike, Auslandsmarketing, …). Das Projekt wurde im Mai 2018 abgeschlossen.

https://fuenf-fluesse-radweg.info/de/

 

6. Kräuterwerkstatt Herrnsberg – „Schusters Kräuter“

Projektträger: Privater Antragsteller

Status: abgeschlossen

Gesamtkosten / Förderung: 651.020,00€ / 108.766,06€

Im Ortsteil Herrnsberg im Gemeindebereich Greding wurde eine Kräuterwerkstatt eingerichtet. Neben dem Angebot von teilweise vegetarischen und veganen Cateringdienstleistungen, bspw. für Kindergärten und Unternehmen, ist in der neu errichteten „Werkstatt“ eine Verkostungsküche für Workshops entstanden. Ein Wildkräutervertrieb mit Lieferung an regionale Gastronomiebetriebe bzw. über das Internet gehört ebenso zum Geschäftskonzept. In einem kleinen Ladenbereich stehen unterschiedliche Produkte aus dem Eigenanbau und weitere Lebensmittel von regionalen Vermarktern zum Verkauf. Das Angebot von Ernährungskursen, teils vor Ort in der Kräuterwerkstatt, teils außerhalb (z. B. in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen) ergänzen den Geschäftsbetrieb. Die entstandenen Räumlichkeiten können auch für geschlossene Gesellschaften angemietet werden.

https://www.schusters-kraeuter.de/

 

7. Von Bach zu Bach über Berg und Tal

Projektträger: Markt Kinding

Status: bewilligt / in Umsetzung

Gesamtkosten / Förderung: 189.968,30 € / 91.452,39 €

In Enkering sollen die Orte, an denen Kinder und Erwachsene über den gesamten Jahresverlauf hinweg spielen, aufgewertet werden. Dabei wird das ganze Dorf als „Spielraum“ gesehen. Schwerpunkt des Projektes ist der Spielort „Haufgarten zwischen Mühlbach und Sollache“. Weitere Spielorte werden im Zusammenhang mit anderen Maßnahmen (Quell- und Bachnaturierungen, Dorferneuerung) aufgewertet und gesichert.

Im Umfeld der vielen Gewässer und Quellen in Enkering drängt sich als Schwerpunkt dieses Spielbereiches das Thema Wasser geradezu auf. Das Projekt ist Teil eines von einer Arbeitsgruppe von Enkeringer Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Konzeptes, in dem alle Spielorte des Dorfes erfasst und die Grundzüge einer Weiterentwicklung dargestellt sind.

 

8. Begegnungsstätte mit Kreuzweg am Anna-Schäffer-Haus

Projektträger: Katholische Kirchenstiftung St. Nikolaus

Status: bewilligt / in Umsetzung

Gesamtkosten / Förderung: 374.070,65€ / 186.359,45€

Im Gartenbereich des Anna-Schäffer-Hauses soll im Sinne eines Ruhe- bzw. Besinnungsortes eine Begegnungsstätte als spirituelles Angebot entstehen. Die Begegnungsstätte ist barriere- und diskriminierungsfrei zu gestalten. Die Ermöglichung von vieldimensionalen Begegnungen soll erkennbar herausgearbeitet werden.

Für die Gestaltung des Kreuzweges mit sieben Stationen und einer Auferstehungsstation sollte ein Künstler oder eine Arbeitsgemeinschaft beauftragt werden. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbes hat das Beurteilungsgremium Anfang Dezember 2017 aus 13 Einsendungen vier Ideenkonzepte ausgewählt und die Künstler bzw. Arbeitsgemeinschaften mit der Ausarbeitung der jeweiligen Idee beauftragt. Ausgewählt und beauftragt wurde der Vorschlag des Künstlerehepaars Raphael und Adelheid Graf aus Eichstätt. Die Begegnungsstätte wurde Ende Oktober 2018 eingeweiht und ist frei zugänglich.

https://www.anna-schaeffer.de

 

9. Traditionsbahnen Mindelstetten

Projektträger: Gemeinde Mindelstetten

Status: bewilligt / in Umsetzung

Gesamtkosten / Förderung: 50.000,00€ / 21.008,40€

Das beantragte Vorhaben setzt sich die Schaffung einer multifunktionalen Stockbahn zum Ziel, die im Winter vor allem zum Eisstockschießen, aber auch im Sommer als Boccia-Bahn genutzt werden kann.

Im Winter können neben klassischen Sportarten, wie Eislaufen bzw. Eiskunstlaufen, auf dieser dann zur Eisfläche umgestalteten Fläche, auch der in Bayern äußerst beliebte Sport des Eisstockschießens betrieben werden. Die projektierte Anlage eignet sich daher ideal als Treffpunkt von Personen jeglicher Altersschichten, sei es um aktiv am Sport teilzunehmen oder passiv um das Gemeinschaftsgefühl zu erleben. Aufgrund dieser Konstellation kann das Projekt als generationenübergreifend bezeichnet werden, da dadurch auch älteren Mitbürgern die Teilnahme am sozialen Leben ermöglicht wird.

 

10. Potenzialanalyse der Personenschifffahrt im Unteren Altmühltal

Projektträger: Stadt Beilngries

Status: abgeschlossen

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Landkreis Kelheim

Gesamtkosten / Förderung: 24.895,55€ / 11.202,99€ (Anteil Altmühl-Jura)

Im Zuge einer Machbarkeitsstudie sollte das touristische Potenzial der Personenschifffahrt im Unteren Altmühltal, insbesondere zwischen Berching und Beilngries erhoben und bewertet werden. Ziel war die Ausarbeitung von konkreten Handlungsvorschlägen, die in einem zweiten Projektschritt möglicherweise zielgerichtet umgesetzt werden können. Die Potenzialanalyse wurde Ende November 2018 vorgestellt: 

https://www.beilngries.de/pdf/dokumente/touristische-potentialanalyse-personenschifffahrt-unteres-altmuehltal-januar-2019_1.pdf

 

11. Aufwertung des Parkplatzes an der Schiffsanlegestelle Berching als Einstiegspunkt zum „Fünf-Flüsse-Radweg“

Projektträger: Stadt Berching

Status: bewilligt / in Umsetzung

Kooperationsprojekt; Teilprojekt von „Qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Fünf-Flüsse Radweges“

Gesamtkosten / Förderung: 170.335,41€ / 83.366,36 €

Der Parkplatz an der Schiffsanlegestelle Berching am Main-Donau-Kanal soll als Einstiegspunkt zum "Fünf-Flüsse-Radweg" ausgewiesen und infrastrukturell aufgewertet werden. An diesem Punkt sind Parkplätze in ausreichender Anzahl vorhanden, ein Kiosk bietet während der Saison eine Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeit.

Es soll eine neue Toiletten-Anlage mit jeweils zwei Kabinen für Frauen und Männer sowie eine barrierefreie Toilette entstehen. Zusätzlich wird ein überdachter Bereich als Regenunterstand geschaffen. Darüber hinaus sollen abschließbare Aufbewahrungsmöglichkeiten eingerichtet werden, um den Radlern z.B. den Besuch der Innenstadt oder eine Schifffahrt zu ermöglichen.

Für die steigende Zahl von E-Bikefahrern soll eine kombinierte BikeEnergy-Ladestation (Auto und Rad) aufgestellt werden. Dies dient der Ergänzung einer einheitlichen Ladeinfrastruktur im LAG-Gebiet, da die beiden weiteren am Projekt beteiligten Kommunen der LAG Altmühl-Jura, Beilngries und Dietfurt, diese Ladeinfrastruktur bereits zur Verfügung stellen.

 

12. Bavaria-Buche-Gedächtnisgarten

Projektträger: Markt Altmannstein

Status: bewilligt / in Umsetzung

Gesamtkosten / Förderung: 107.821,59€ / 36.767,39€

Ziel des Projektes ist es, an den ehemals schönsten Baum Deutschlands – die Bavaria Buche – zu erinnern und einen neuen touristischen Anlaufpunkt zu schaffen.

Eine Astscheibe der Buche soll konserviert und vor Ort präsentiert werden. Infotafeln rund um das Gelände sollen zu den Themen Geschichte, Bedeutung des Baumes für die Umwelt, Sagen und Mythen, wirtschaftliche Bedeutung des Buchenholzes, Symbiose Pflanzen und Tiere, Holz als Bau- und Gestaltungsmaterial informieren.

Bänke rund um die Tafeln und die Überreste der Buche laden zum Verweilen ein und können auch für Veranstaltungen vor Ort oder durch Schulklassen genutzt werden. Abgerundet wird der Bereich durch die Anpflanzung schattenspendender Bäume (Abkömmlinge der Bavaria Buche).

Das Rahmenprogramm rund um den Gedächtnisgarten soll zum Beispiel durch und für Schulklassen gestaltet werden. Hierzu werden die Infotafeln mit QR-Codes versehen, die auf eine Webseite verlinken, wo schulklassengerechte Inhalte attraktiv dargestellt werden sollen. Des Weiteren soll der Garten als Platz für Treffen, Versuche und Darbietungen (Lesungen, Musik, Theater) dienen.

 

13. Errichtung eines öffentlichen Grill- und Zeltplatzes

Projektträger: Stadt Berching

Status: bewilligt / in Umsetzung

Gesamtkosten / Förderung: 241.243,96€ / 120.621,98€

Es soll ein öffentlicher Grill- und Zeltplatz mit Sanitärgebäude (Damen-WC, Herren-WC, Behinderten-WC, Spülküche, Lagerraum) und mehreren Unterständen sowie Grill- und Feuerstellen errichtet werden. Der Standort ist über das vorhandene (Rad)Wegenetz von der Stadt aus auf kurzem Weg erreichbar.

Der Platz soll von der Stadt Berching bzw. einer beauftragten Person betreut werden. Die Nutzung erfolgt auf Grundlage einer detaillierten Platzordnung nach Anmeldung gegen eine Gebühr zur Deckung der laufenden Kosten des Platzes.

Projektziel ist die sinnvolle Ergänzung des touristischen Angebotes für Berching und die Region, indem insbesondere für jugendliche Nutzer wie Pfadfindergruppen, Jugend- und Ministrantenzeltlagergruppen aber auch für Radwanderer etc. ein offizieller Platz zum Zelten und Verweilen zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus soll die Einrichtung aber auch der örtlichen Bevölkerung z. B. für Schüleraustauschveranstaltungen mit den Patengemeinden (Savigny, Frankreich und Obernberg am Inn, Österreich), Schulentlassfeiern, den örtlichen Vereinen für öffentliche oder interne Vereinsfeiern und Privatpersonen für Familienfeiern etc. zur Verfügung gestellt werden.

 

14. Machbarkeitsstudie zur Potentialabschätzung für extensive Rinderbeweidung und Vermarktungschancen im Naturpark Altmühltal

Projektträger: Landkreis Eichstätt / Informationszentrum Naturpark Altmühltal

Status: bewilligt / in Umsetzung

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Landkreis Kelheim (Federführung), LAG Altmühl-Donau

Gesamtkosten / Förderung: 25.579,05€ / 4.294,70€ (Anteil Altmühl-Jura)

Es wird eine Machbarkeitsstudie zur Potentialabschätzung für extensive Beweidungsformen und Vermarktungschancen im Naturpark Altmühltal durch ein externes Fachbüro erstellt. Insbesondere sollen dabei die Bereitschaft der an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteure (Landwirte, Gastronomie, Metzgereien, Touristiker, Direktvermarkter, …) und das Flächenpotential für extensive Beweidungsformen ermittelt werden. Die Erstellung erfolgt in intensiver Einbindung der relevanten Fachbehörden/-verbände (AELF, Untere Naturschutzbehörde, Landschaftspflegeverbände).

 

15. Historisch-naturkundlicher Erlebnisweg Nassenfels-Pfünz via Adelschlag – Konzepterstellung

Projektträger: Gemeinde Adelschlag

Status: bewilligt / in Umsetzung

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Altmühl-Donau (Federführung)

Gesamtkosten / Förderung: 13.090,00€ / 2.200,05€ (Anteil Altmühl-Jura)

Die Idee, historische und naturkundliche Besonderheiten in den Gemeinden Adelschlag und Nassenfels in Wert zu setzen, hat ihren Ursprung in den Bürgerworkshops der LAG Altmühl-Donau. Es wurden unter großer bürgerschaftlicher Beteiligung vielfältige Attraktionspunkte zusammengetragen, die touristisch aufgewertet werden könnten. Aufgrund des zentralen Themas „Römergeschichte“ kristallisierte sich im weiteren Verlauf eine mögliche Kooperation mit dem benachbarten Römerkastell Pfünz (Gemeinde Walting, LAG Altmühl-Jura) heraus. Eine Verbindung über den bereits bestehenden überregionalen Radweg „Via Raetica“, der entlang der alten Römerstraße verläuft, ist gegeben. Die Einbindung von Pfünz ermöglicht auch die Anbindung an den Altmühltal-Radweg, die radtouristische Hauptroute der Region. 

Das Konzept soll die Basis für die Umsetzung des Projekts bilden. Durch die Inwertsetzung der historischen und naturkundlichen Besonderheiten soll ein neues touristisches Angebot geschaffen werden, das für Einheimische und Touristen gleichermaßen attraktiv ist. Einheimische werden für die Besonderheiten ihrer Heimat sensibilisiert und die touristische Infrastruktur im Naturpark Altmühltal, in diesem Fall konkret die Via Raetica und die an ihr gelegenen Attraktionspunkte, erfährt eine Aufwertung.

16. Einheitliches Besucherlenkungssystem Markt Titting

Projektträger: Markt Titting

Status: bewilligt / in Umsetzung

Gesamtkosten / Förderung: 11.667,95€ / 4.882,50€

Der Markt Titting plant die Einführung eines einheitlichen Besucherlenkungssystems nach dem Vorbild weiterer Mitgliedsgemeinden der LAG. Dabei werden einheitliche Wegweiser zu öffentlichen Institutionen, Sehenswürdigkeiten, Gewerbebetrieben und touristischen Anbietern aufgestellt und an ein regional vorgegebenes Farbsystem angepasst. Zusätzlich zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten sollen die Wanderwege der Gemeinde in einen neu konzipierten Ortsplan aufgenommen werden, der kostenlos in den Tourismusstellen und den touristischen Betrieben aufliegen wird. Auf der Rückseite des Ortsplans werden ausgewählte Sehenswürdigkeiten kurz beschrieben. In den Ortsteilen vorhandene Infotafeln sollen mit dem neuen Ortsplan aktualisiert werden.

 

17. Klimaladen – Eine Ausstellung zum klimabewussten, nachhaltigen Konsum

Projektträger: Landkreis Pfaffenhofen

Status: bewilligt / in Umsetzung

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Landkreis Pfaffenhofen (Federführung), LAG Alt Altmühl-Donau, LAG Altbayerisches Donaumoos

Gesamtkosten / Förderung: 46.332,65€ / 6.140,65€ (Anteil Altmühl-Jura)

Als interaktive Wanderausstellung konzipiert und inhaltlich auf die Region 10 zugeschnitten, wird es im „Klimaladen“ zwei Hauptbereiche geben: Im Laden können die Besucher fiktiv einkaufen, im Auswertungsbereich erhalten sie hernach Informationen zu klimarelevanten, ökologischen und sozialen Hintergründen, welche direkt mit dem gerade getätigten „Kauf“ zusammenhängen. Zielgruppen sind zunächst Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis neun, mit der Option, dies auf andere Jahrgangsstufen auszuweiten.

Ziel der Ausstellung ist es, den Schutz des Klimas und der Umwelt sowie nachhaltige Produktionsbedingungen durch eigenes, verantwortungsbewusstes Handeln zu unterstützen. Der Klimaladen will über Hintergründe von Produkten aufklären und Beispiele für klimafreundliches Konsumieren vor Augen führen.

 

18. Konzeption „Alter Bahnhof Kinding“

Projektträger: Markt Kinding

Status: bewilligt / in Umsetzung

Gesamtkosten / Förderung: 47.600,00€ / 20.000,00€

Für das historische Gebäude „Alter Bahnhof Kinding“ sowie das umliegende Gelände soll ein in sich geschlossenes und in Modulen umsetzbares Nutzungskonzept erstellt werden. Hierfür soll im Rahmen einer Interessenbekundung mit anschließendem Teilnahmewettbewerb ein Planungsbüro bzw. eine Planungsgemeinschaft ausgewählt werden, das einen Gestaltungsvorschlag mit Nutzungskonzeption, Kostenschätzung sowie Wirtschaftlichkeitsberechnung ausarbeitet.

Das historische Gebäudeensemble „Alter Bahnhof Kinding“, das zentral am Regionalbahnhof Kinding und der Autobahnanschlussstelle „Altmühltal“ liegt, soll langfristig zentraler und attraktiver Anlaufpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität für Gäste und Bürger der Region werden. Der Standort soll gleichzeitig als Modellprojekt zur Entwicklung einheitlicher Markenkontaktpunkte des Naturpark Altmühltal beitragen und sich als "Tor zum Altmühltal" präsentieren.

 

19. Geo-Radweg Naturpark Altmühltal

Projektträger: Landkreis Eichstätt / Informationszentrum Naturpark Altmühltal

Status: beantragt

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Altmühlfranken, LAG Altmühl-Donau, LAG Landkreis Kelheim, LAG Monheimer Alb-AltmühlJura

Gesamtkosten / Förderung: 91.562,17€ / 10.000,00€ (Anteil Altmühl-Jura)

Der Naturpark Altmühltal liegt in einem erdgeschichtlich hochinteressanten Gebiet und verfügt über ein großes geotouristisches Potenzial. Dieses Potenzial im Angebotsspektrum der Ferienregion Naturpark Altmühltal soll stärker genutzt und noch mehr als Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet werden. Eine Maßnahme stellt der geplante Geo-Radweg dar.

Weitestgehend auf bestehenden Radwegen soll der Geo-Radweg als Streckenradweg auf insgesamt ca. 317 km Länge vorbei an geotouristisch interessanten Points of Interest (POIs) den Naturpark Altmühltal durchqueren. Die Route führt von Nördlingen kommend nach Kelheim und damit durch die Landkreise Donau-Ries, Weißenburg-Gunzenhausen, Eichstätt und Kelheim. Beschilderung, diverse Marketingmaßnahmen sowie Infotafeln sind Bestandteil des Kooperationsprojekts.

 

20. Römerspielplatz Erkertshofen

Projektträger: Markt Titting

Status: Antrag in Vorbereitung

Gesamtkosten / Förderung: 79.925,80€ / 33.582,27€

Die Marktgemeinde Titting beabsichtigt in der Nähe des Limesturms in Erkertshofen einen sog. „Römerspielplatz“ anzulegen. Auf dem Gesamtareal befinden sich neben dem Limesturm auch der Nachbau eines römischen Backofens, der im Zuge des Leaderprojekts „Tag des Dorfes“ bereits im Jahr 2011 entstanden ist. Als Teil des Leaderprojekts „KUNSTamBANDamLIMES“ sind im Rahmen einer Kunstaktion mit Grundschülern aus Titting und Kinding Skulpturen von „Streckenreitern“ entstanden, die entlang der Straße Richtung Turm aufgestellt wurden.

Am Limesturm informiert eine Tafel über die Geschichte des Limes und seine Wachttürme sowie die LimesGemeinde Titting. Direkt am Areal vorbei führen der Limeslehrpfad, der Limeswander- und der Limesradweg sowie der Ritter- und Römerweg als Schlaufenweg Nr. 17 des Altmühltal Panoramawegs. Auf dem Gelände findet im Rahmen des Ferienprogramms jährlich ein Aktionstag „Wir spielen Römer“ statt und bei einer gebuchten Wanderung „Die Ritter und Römer im Anlautertal“ wartet am Ende eine kleine Stärkung aus dem Römerbackofen auf die Teilnehmer.

Die Idee eines Römerspielplatzes auf dem viel frequentierten Gelände, neben dem Sport- und Bogenschießplatz wurde von der Dorfgemeinschaft an den Markt Titting herangetragen. Das Projekt dient sowohl der Stärkung der Dorfgemeinschaft und der Bereicherung des sozialen Miteinanders, da es einen weiteren sozialen Treffpunkt im Ort schafft. Gleichzeitig wird der Spielplatz auch aus touristischer Sicht begrüßt, da das Spielangebot den Platz besonders für Familien mit Kindern noch attraktiver macht und zum Verweilen einlädt.

 

21. Qualitätsoffensive Touristische Radwege im Landkreis Eichstätt und der Region Altmühl-Jura

Projektträger: Landkreis Eichstätt

Status: Antrag in Vorbereitung

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Altmühl-Donau

Gesamtkosten / Förderung: 157.439,38€ / 40.000,00€ (Anteil Altmühl-Jura)

Der Naturpark Altmühltal ist eine etablierte Ferienregion im Herzen Bayerns. Ihren hohen Bekanntheitsgrad verdankt die Region mitunter dem Altmühltal-Radweg, dessen erstes Teilstück bereits 1979 eingerichtet wurde. Der Naturpark war damals Vorreiter im Ausbau von Radinfrastruktur und die Strecke wurde zu einem der bekanntesten Fernradwege in Deutschland. Heute bietet ausgedehntes Radwegenetz Urlaubern vielfältige Tourenmöglichkeiten. Weitere Hauptstrecken sind hier beispielsweise der Limes-Radweg, der neu entstehende Georadweg, der Anlautertal-Radweg sowie der Urdonautal-Radweg genannt. Das auch landschaftlich reizvolle Radwegenetz macht den Naturpark Altmühltal zu einer der beliebtesten Raddestinationen Deutschlands.

Die Konkurrenz unter den Raddestinationen ist allerdings in den letzten Jahren gewachsen. Um im immer stärker werdenden Wettbewerb bestehen zu können, ist es unabdingbar, bestmögliche Voraussetzungen für den Radtourismus in der Region zu schaffen. Grundlage für attraktive Radwege sind neben der Wegführung und dem zu befahrenden Untergrund auch eine zeitgemäße Beschilderung. Hier wurde von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) ein Standard entwickelt, der bereits von vielen Tourismusregionen eingesetzt wird.

Auch die Kommunen des Landkreises Eichstätt, ergänzt um die 4 Kommunen Berching, Breitenbrunn, Dietfurt a.d. Altmühl (Lkr. Neumarkt/OPf) und Greding (Lkr. Roth) aus der LAG Altmühl-Jura möchten hier nun nachziehen, um den hohen touristischen Qualitätsstandard weiterhin zu halten, der in angrenzenden Landkreisen bzw. Tourismusregionen (z.B. Kelheim, Fränkisches Seenland, Ferienland Donau-Ries) teilweise schon übernommen wurde. In einem Kooperationsprojekt der LAGs Altmühl-Jura und Altmühl-Donau sollen die touristischen Radwege im Gebiet auf einer Strecke von insgesamt 392 km nach FGSV-Standard ausgeschildert werden. Die Schilderstandorte sollen in einer gemeinsamen Datenbank erfasst werden.

 

22. 20 Jahre Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg – Sonderausstellung und museumspädagogisches Programm

Projektträger: Markt Kipfenberg

Status: bewilligt / in Umsetzung

Gesamtkosten / Förderung: 13.324,51€ / 5.623,06€

Im Jahr 2019 feiert das Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg sein 20jähriges Bestehen. Durch den Fund des „Kriegers von Kemathen“ konnte am 15. Dezember 1999 das Römer und Bajuwaren Museum aus der Taufe gehoben und feierlich eröffnet werden. Das in Betriebsträgerschaft des Marktes Kipfenberg stehende Museum plant, anlässlich des Jubiläumsjahres eine aufwendige Sonderausstellung zu inszenieren und ein thematisch abgestimmtes museumspädagogischen Programm anzubieten. Das hierfür notwendige Material soll mit Leadermitteln gefördert werden. Zusätzlich runden eine Reihe von thematisch passenden Veranstaltungen, Workshops und der große Frühmittelaltermarkt im Mai das Jahresprogramm des Museums ab.

Geplant ist, die Sonderausstellung „Ein kleines Dorf in einer großen Welt – Alltagsszenen zur Zeit des Kriegers von Kemathen“ zur Saisoneröffnung ab Ostern 2019 zu eröffnen. Gleichzeitig soll das eigens entwickelte museumspädagogische Programm „Nur Bares ist Wahres“ an den Start gehen und für Besuchergruppen und Schulklassen im Rahmen der geltenden Entgeltverordnung kostenpflichtig buchbar sein. Mit einem Flyer und Plakaten soll eine entsprechende überregionale Öffentlichkeitsarbeit erfolgen.

www.bajuwaren-kipfenberg.de

Ihr Ansprechpartner

Altmühl-JuraAm Ludwigskanal 2
92339 Beilngries
Tel.: 08461/606355-0
Fax: 08461/606355-10
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