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Altmühl-Jura Jahresempfang in Denkendorf am 27. Januar 2017

„Der Herrgott hat´s gut gemeint“: Umweltministerin Ulrike Scharf beim Neujahrsempfang von Altmühl-Jura

Zum traditionellen Neujahrsempfang von Altmühl-Jura, der dieses Jahr von der Gemeinde Denkendorf ausgetragen wurde, begrüßte Gredings Bürgermeister Manfred Preischl, Vorsitzender der LAG Altmühl-Jura, die Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf als Festrednerin.

Unter den fast 200 anwesenden Gästen fanden sich die Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel, die Landräte Anton Knapp und Willibald Gailler, LEADER-Koordinatorin im zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Ingolstadt, Irmgard Neu-Schmidt, zahlreiche Bürgermeister sowie Altbürgermeister der zwölf Altmühl-Jura Gemeinden, Stadt-, Markt-, und Gemeinderäte, Vertreter der benachbarten „Lokalen Aktionsgruppen“ (LAG), zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Bildung und Soziales sowie ehrenamtliche Mitglieder der Vereine aus den drei Landkreisen Eichstätt, Neumarkt und Roth. Preischl blickte in seiner Ansprache zurück auf die im vergangenen Jahr bewilligten Projekte, die durch LEADER- Förderprogramm der Europäischen Union gefördert werden. Er dankte Neu-Schmidt für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Antragstellung von Fördermitteln für innovative Projekte in der Region. Zusätzlich wurden im Rahmen des Regionalmanagements Projekte zu Themen wie Mobilität (E-day an der Kratzmühle), zum Wirtschaftsstandort Altmühl-Jura (Ausbildungsbroschüre, IT-Sicherheit und Standortbroschüre) und zur regionalen Identität erfolgreich durchgeführt, berichtete der Vorsitzende. Das Erfolgsrezept, mit dem Altmühl-Jura auch in das neue Jahr gehe, sei „Zusammenarbeit“. Preischl verband damit seinen Dank an alle Kooperationspartner und ehrenamtlich engagierte Bürger. Die Pläne für das Jahr 2017 liefen bereits. „All die Projekte tragen dazu beitragen, dass es auch in Zukunft den Menschen in der Region gut geht,“ lobte Landrat Anton Knapp den wertvollen Zusammenschluss. Bürgermeisterin Claudia Forster schlug in ihrem Grußwort nachdenkliche Töne an bezüglich der Krisen und Katastrophen für Mensch und Umwelt, blickte aber positiv auf die bereits gestellten Weichen für Bauvorhaben in der Gemeinde. Die Staatsministerin zeigte in Ihrem Festvortrag auf, was Bayern auszeichnet. Laut einer Studie des BR seien für die Bürger „die Natur, die Landschaft und der Zusammenhalt der Gemeinschaft“ wichtig. Besonders interessant für die Region des Altmühltals dürften die Pläne der Bayerischen Staatsregierung sein, einen weiteren Nationalpark auszuweisen, sagte die Ministerin und verwies auf die Attraktivität des Naturpark Altmühltal: „Der Herrgott hat´s gut gemeint“. Sie forderte dazu auf, sich für den zusätzlich ausgelobten Wettbewerb für Naturtourismus zu bewerben. Scharf nahm auch zum Thema Sicherheit und Ordnung Stellung. Für ihre Aussage, „wir stärken unseren Polizeibeamten den Rücken“, erhielt sie spontanen Applaus. Durch zusätzliche Polizeibeamte, den Einsatz von Technik und Präventionsmaßnahmen soll die Sicherheit erhöht werden.

Ihren Vortrag schloss die Ministerin mit dem Zitat von J. W. Wilms: „Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, es liegt an uns“. Im Anschluss trug sich Staatsministerin Ulrike Scharf und der Vizeeuropameister im Holzrücken, der Denkendorfer Reinhard Hundsdorfer, in das goldene Buch der Gemeinde Denkendorf ein. Tittings Bürgermeister Andreas Brigl, stellvertretender Vorsitzender von Altmühl-Jura, schloss mit dem Appell, dass eine Gesellschaft nur gut funktioniere, wenn Grundrechte, demokratische Grundsätze und Respekt im gegenseitigen Umgang beachtet würden. Sein Dank galt der Festrednerin, der musikalischen Umrahmung durch die Limes-Tanzlmusik und allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. Bei Häppchen und Getränken wurde die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen intensiv genutzt.

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